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Analyse Politikfeld Ökonomie
Autor: Klaus Nicolai    

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Die herrschende Ökonomie der Industriestaaten ist heute auf die Erzielung von monetärem Profit und Einkommen als Quelle von Steuern fixiert. Sie wird dominant durch das Geld und dessen privater Akkumulation auch als Ziel und Maßstab der (Re-)Produktion selbst bestimmt. Das substanzielle produktive Wesen des Geldes als Medium der Kommunikation zwischen Produzenten und Konsumenten, zwischen dem produktiven Potenzial auf der einen und den Bedürfnissen auf der anderen Seite verliert sich unter der Vorherrschaft der Monopol- und Finanzwirtschaft in einen unkontrollierten spekulativen Leerlauf, der sich von der konkreten (Re-)Produktion in Richtung einer rein abstrakt quantitativen Verwertung und Anhäufung löst.
Kategorien wie „freie Marktwirtschaft“ oder „Marktbereinigung“ gehen von einem blinden Selbstregulierungsprozess jenseits einer bewussten Bewertung und Zielsetzung von gesellschaftlicher (Re-)Produktion aus.
zess jenseits einer bewussten Bewertung und Zielsetzung von gesellschaftlicher (Re-)Produktion aus. Das widerspricht grundsätzlich dem Charakter menschlicher Tätigkeit, der beschleunigten technologischen Entwicklung sowie den Organisationsanforderungen an immer komplexer werdenden (Re-)Produktionsprozessen. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, dass der heutige Straßenverkehr sich nur auf Basis einer natürlichen „Verhaltensökonomie“ von selbst regulieren würde. Dabei ist der Verkehr auf der Straße nur eine Erscheinung des gesellschaftlichen Lebens. Es gibt auch in der Wirtschaft „Verkehrsregeln“, die werden aber vor allem durch die separierten privaten Interessen derer gesetzt, die an den Schaltstellen der Kapital- und Geldverwertung positioniert sind. Die sich in die Sprache fest eingebürgerte Formulierung „die Marktwirtschaft“ oder „der Markt“ identifizieren bestimmte Systemelemente und Mechanismen mit „Subjekten“, was einer irrational magischen Wahrnehmungsweise der Realität entspricht. Auch der „Fetischcharakter“ (Karl Marx) des „Geldes“ spukt allenthalben durch die Gebetsmühlen der Finanztechnokraten und Politiker.
Hier hat sich offensichtlich ein Subsystem mit scheinbar naturwüchsigen Eigengesetzen mehr und mehr außerhalb der menschlichen Bewusstheit etabliert. Über die immer mehr bewusste, intelligente und kooperative Produktivität hat der sich steigernde „blinde“ Verwertungszwang“ eine Art magischen Zauber gelegt: Keiner weiß mehr was er wirklich, warum und wie lange tut. Damit verliert „die Wirtschaft“ scheinbar die „Kontrolle“ über sich selbst, was möglicherweise auch – wie in jüngster Zeit zu befürchten – zu ihrem völligen Zusammenbruch im globalen Maßstab führen kann.
Da wir es hier mit mehr oder weniger „blinden“ oder besser mechanischen Systemeffekten zu tun haben, wird systemgemäß gehandelt: Zinspolitik, Lohnpolitik, Steuerpolitik, Währungspolitik, Verstaatlichung, „Schutzschirm“ usw. heißen die Formeln mit der „die Wirtschaft“ dann doch weiterhin reguliert werden soll. Diese Wahrnehmung von Ökonomie entspricht im Grunde genommen dem mechanisch physikalischen Weltbild des Maschinenzeitalters, und nicht dem der Kommunikationsgesellschaft.
Alles, nicht nur „die Wirtschaft“ wird letztlich am „Bruttosozialprodukt“ gemessen, was letztlich einen gefährlichen Fall in eine rein quantitative globalistische Bewertung jenseits qualitativer Maßstäbe bedeutet: A-Humanisierung! Als Kriterium dient dabei ein scheinbar naturgegebener Zusammenhang von „Wachstum“ und „Bruttosozialprodukt“. Damit wird Wachstum jenseits von qualitativen Kriterien ebenfalls auf ein rein quantitatives numerisches Phänomen verkürzt und zugleich ein einseitiges und maßloses Profitstreben verschleiert.
12. Mai 09, 03:59    
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cicklaus


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